Wer sind wir?
Das Team und unsere Idee:
Wir sind vier ehemalige Freiwillige, die die unglaubliche Möglichkeit eines Freiwilligendienstes mit unseren Erfahrungen anderen jungen Leuten näher bringen wollen. Unsere Erfahrungen haben wir in ganz unterschiedlichen Ländern gesammelt und wollen diese nun mit unseren Fotos in einer Ausstellung zeigen, unsere Geschichten erzählen, um anderen Mut zu machen und sie zu unterstützen.
Nach dem EFD gibt es Gruppen, um den Austausch zu fördern, wie die Europeers, die informieren, wie man sich in Europa engagieren kann. Es werden die Möglichkeiten vorgestellt, wie man ins Ausland gehen kann und eigene Projekte realisiert. Auf der Schulung 2009 in Einschlingen bei Bielefeld haben wir uns dann getroffen und angefangen, an einer gemeinsamen Idee zu basteln. Der Antrag stand Anfang 2010 und im Mai startete die erste Ausstellung in Berlin…
Marta
Salut, ich bin Marta und inzwischen 22 Jahre alt. Als ich 20 war und bevor ich zu studieren begonnen habe, nutzte ich die Möglichkeit im Rahmen des EFD ein Jahr nach Frankreich zu gehen. Ich arbeitete in Nantes, in der CRIJ (Centre Regional d’Information Jeunesse) und habe viel gelernt und erlebt. Meine Aufgabe war die Unterstützung Jugendlicher, die ebenfalls ins Ausland wollten. Ich habe Informationen zusammengetragen über Europa, die Europäische Union und über Möglichkeiten für junge Leute internationale Erfahrungen zu sammeln. In der CRIJ habe ich eine Ausstellung über meine Heimatstadt Berlin gemacht.. Außerdem konnte ich ganz Frankreich besuchen, indem ich andere Freiwillige in ihren Orten besucht und somit auch unterschiedliche Projekte gesehen und Land und Leute kennen gelernt habe.
Dieses Jahr werde ich nie vergessen, genauso wenig wie die französische Küche und Lebensart. Ich bin sehr dankbar für die gesammelten Erfahrungen und finde: La vie est belle…
Leon
Buenas! Ich heiße Leon, bin 21 Jahre jung und studiere in Freiburg Soziologie und Philosophie. Nach dem Abi bin ich für 10 Monate nach Barcelona, Spanien, gegangen, um einen EFD zu machen. Meine Organisation, die FAS, hat ihr Büro auf dem Uni Campus der UAB. Dort habe ich fünf Tage die Woche körperbehinderte Studenten betreut. Außerdem habe ich im Krankenhaus mit Alzheimerpatienten gearbeitet, Migrantenkindern an Schulen bei den Hausaufgaben geholfen und in zwei Gefängnissen Aktivitäten mit den Gefangenen gemacht, vor allem Fußball gespielt und geredet.
Gewohnt habe ich in einem Studentenheim mit Menschen aus der ganzen Welt und einem Swimming Pool. Jetzt versuche ich meine Freunde in Barcelona so oft wie möglich zu besuchen und wenn möglich spanisch zu sprechen, weil ich beides sehr vermisse.
Britt
Hiya! Ich heiße Britt, bin 22 Jahre alt und studiere im 2. Semester Geoökologie an der Technischen Universität in Braunschweig. Für einen Studiengang im Umweltbereich habe ich mich einzig und allein durch meine Zeit NACH der Schule entschieden. Nach meinem Abitur 2007 war ich für ein Jahr in Berlin, wo ich ein Freiwilliges Ökologisches Jahr gemacht habe. Danach habe ich noch einen Europäischen Freiwilligendienst im wunderschönen Norden Englands drangehängt. Das waren die prägendsten sieben Monate meines bisherigen Lebens!
Die Möglichkeit, sich in einem fremden Land, in einer fremden Kultur mit einer (mehr oder weniger) fremden Sprache zu Hause fühlen zu dürfen, würde ich jedem Einzelnen dieser Welt gönnen! Man lernt dabei nicht nur sich selbst, sondern auch viele tolle Menschen kennen, von denen einen einige sicher ein Leben lang irgendwie begleiten werden.
Ich hoffe, dass wir mit dieser Fotowanderausstellung viele junge Menschen für einen Europäischen Freiwilligendienst begeistern werden!
Oliver
Ich bin Oliver und wollte meinen Freiwilligendienst in Frankreich oder England verbringen. Jedoch hatte ich etwas zu spät angefangen, mich zu bewerben, weshalb die meisten Plätze schon weg waren und ich noch ein Jahr hätte warten müssen. Aber ein Projekt in Luxemburg suchte noch einen Freiwilligen, ich wurde sofort angenommen und so ging ich nach Luxemburg.
Die Zeit war super, ich arbeitete 35 Stunden pro Woche in einem Heim für behinderte Menschen in einer Gruppe Jugendlicher. Meine Kollegen waren super und halfen mir immer und erklärten mir alles. Ich lernte dabei viel über Menschen, Gefühle, Erziehung und mich selbst. Ich fand dort sogar einen Freund fürs Leben, einen Kollegen, der inzwischen auch in Berlin wohnt. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich mit den Kindern und auch mit den Kollegen sogar an freien Tagen etwas unternommen habe. Außerdem durfte ich nach dem Freiwilligendienst noch 7 ½ Monate als Praktikant dort bleiben.
Eine so tolle Erfahrung kann ich nur jedem weiterempfehlen. Echt schade, dass man den EFD nur einmal machen kann…